Managing Trust – Leitthema der Cebit 2012

„Managing Trust“ als zentrales Thema auf der diesjährigen Cebit stellt die Veranstaltung wie schon in 2011 ganz ins Zeichen des Cloud Computing. Somit ist dies die konsequente Fortsetzung des Leitgedankens 2011 „Work & Life with the Cloud”.
Managing Trust steht für „Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt“ und geht somit gegen einen der Hauptkritikpunkte des Cloud Computing an.

Aus unserer Sicht ist dieser Ansatz ein wichtiger Schritt in Richtung einer breiteren Akzeptanz von cloud-basierten Infrastrukturen und Softwarelösungen.

Vor allem mittelständische Unternehmen stehen bisher der Thematik eher skeptisch gegenüber.

Die Sorge um die Sicherheit und Verfügbarkeit von Daten überlagern häufig die wahrgenommenen Vorteile des Cloud Computing.  Siehe Leitartikel

Die Problematik beschreibt der Wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages wie folgt:
„… Den Vorteilen stehen jedoch auch Nachteile gegenüber.
Diese betreffen vor allem Sicherheit und Zuverlässigkeit der Cloud-Dienstleistungen. Probleme zeigen sich unter Umständen auch beim Wechsel zu einem anderen Anbieter (Lock-In-Effekt). Die Interoperabilität zwischen den Cloud Services muss deshalb sichergestellt werden, damit ein Cloud Computing-Nutzer nicht dauerhaft an einen einzelnen Anbieter gebunden ist. Als weitere Schwachstelle gilt die fehlende Kontrollierbarkeit der Daten auf den fremden Servern. Hinzu kommt das Problem der Absicherung des Zugriffs auf die Daten beim Transfer zwischen Nutzer und dem web-basierten Server.“ (Quelle: Wissenschaftliche Dienst – Deutscher Bundestag, Verfasser: Dr. Otto Singer)

Eines steht jedoch fest:
„Cloud Computing ist derzeit eines der bedeutendsten Zukunftsthemen für Anbieter und Anwender der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)“ Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Wir sind gespannt welche Antworten und Entwicklungen die diesjährige Cebit zum Thema „Vertrauen und Sicherheit“ den Besuchern präsentieren wird.

Mehr zum Thema:
Cebit.de – Managing Trust

Der Weg zu einer intelligenten Organisation (3)

Mit dem heutigen Beitrag wird das obige Thema abgeschlossen.

Nochmals zur Erinnerung: In Teil 1 ging es um die erforderlichen Veränderungen in der Organisation.
In Teil 2 wurden die Einflussgrößen / Parameter für den Veränderungsprozess beschrieben.

In Teil 3 richtet sich das Augenmerk auf die Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Wandel.

Die strategischen Erfolgsfaktoren:

  • Unternehmensstrategie verstehen: – sich mit dem Leitbild identifizieren
  • Verantwortung übernehmen: – Richtung des Unternehmens, Vorgaben u. Verantwortlichkeiten verstehen u. aktiv leben
  • Ehrliche und offene Kommunikation: – sie schafft Klarheit und gibt Feedback – sie fördert Teamarbeit
  • Teilung von Wissen: – schafft bessere Ergebnisse – beschleunigt Prozesse – hilft Fehler vermeiden
  • Kooperationen fördern: – Neue Horizonte entdecken
  • Ganzheitlich und nachhaltig Denken und Handeln: – ökonomisch – ökologisch – sozial / gesellschaftlich

Die wertschöpfenden Erfolgsfaktoren:

  • Fokus auf den Kunden: – den Kunden verstehen – Kundenprobleme lösen
  • Innovativ arbeiten: – Annahmen hinterfragen – alternative / neue Lösungen vorschlagen
  • Ergebnisorientiert handeln: – Ergebnisse für Kunden produzieren – Ergebnisse für das eigene Unternehmen produzieren
  • Fehler offen kommunizieren: – sie als Chance für Verbesserungen begreifen
  • Risikotoleranz entwickeln: – Unternehmertum fördern
  • Hierarchien abbauen: – Schnittstellen reduzieren

Der Weg zu einer intelligenten Organisation (Teil 2)

Die Parameter im Unternehmen

Wer sein Unternehmen erfolgreich machen will muss wissen, wie  Effizienz, Schnelligkeit, Kompetenz und Verlässlichkeit beeinflusst und gesteuert werden können.  

Ein Blick auf das Unternehmen als Ganzes gibt uns die Antwort. Es geht im Wesentlichen um vier Parameter, die den Erfolg einer Unternehmung beeinflussen.  

  1. Die Strukturen der Aufbau- und Ablauforganisation.
  2. Das technische Niveau, die Qualität und die tatsächliche Umsetzung der Geschäftsprozesse.
  3. Das Wissen, die Fähigkeiten und das Engagement der Mitarbeiter und
  4. eine hoch entwickelte Unternehmenskultur die von Werten und vorbildlichen Verhaltensweisen sowie durch hervorragende Teamarbeit geprägt ist.